Über 30 Kilo abnehmen: so hat es bei mir geklappt

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Allgemein

Seit Juli 2016 habe ich ca. 33 Kilo abgenommen. Gestartet habe ich bei 120 Kilo, momentan halte ich mein Gewicht zwischen 86-88 Kilo. Ich würde zwar gerne noch bis auf 85 runter, aber das ist seltsamerweise ziemlich schwierig. Aber ich bin auch so zufrieden.

Wie habe ich das geschafft? Eigentlich waren es nur 3 Faktoren:

  1. Kaloriendefizit
  2. Sport
  3. Geduld und Disziplin

1 – Kaloriendefizit

Das Prinzip ist eigentlich ganz simpel. Der Körper braucht eine gewisse Menge Energie, um zu funktionieren. Diese Energie müssen wir durch die Nahrung in Form von Kalorien zuführen. Führen wir mehr Kalorien hinzu, als der Körper benötigt, nehmen wir zu, da der Körper die überschüssigen Kalorien in Form von Fettzellen “speichert”.

Führen wir weniger Kalorien zu als benötigt, werden Fettzellen abgebaut und wir nehmen ab.

Jeder Mensch hat einen ganz eigenen Kalorienbedarf, es hängt von Alter, Geschlecht, Körpergröße, der täglichen Bewegung und vielem mehr ab.

Um ein Kaloriendefizit sicherzustellen, bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig, als die Kalorienzufuhr zu tracken. Dafür gibt es inzwischen viele Apps für Smartphones. Am besten gefiel mir Lifesum, welches ich auch jetzt immer noch fast jeden Tag nutze.

Wenn man das sorgfältig machen will, bedeutet es aber auch, vor allem am Anfang, sein Essen zu wiegen und genau zu protokollieren. Das ist ein wenig aufwändig, manchmal lästig, aber meiner Meinung nach absolut notwendig.

Ich verlinke hier mal die App, falls Du sie dir mal anschauen willst.

Lifesum: Tracker zur Ernährung
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Preis: Kostenlos+
  • Lifesum: Tracker zur Ernährung Screenshot
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2 – Sport

Jeder, der mich schon lange kennt, weiss: ich war mein Leben lang ein absoluter Sportmuffel. In der Schule war ich in fast jeder Disziplin einer der letzten (ausser im Schwimmen!). Und ich hatte auch nie den Ehrgeiz, besser zu werden.

Als ich aber ernsthaft mit dem Abnehmen begann, war mir natürlich klar, dass ein Kaloriendefizit mit Sport viel einfacher zu realisieren ist. Also fing ich an, regelmäßig Fahrrad zu fahren. Ich habe nur ein ganz normales, 14 Jahre altes City-Bike, also nichts besonderes, aber auch damit kann man einige Kilometer fahren und ein paar hundert Kalorien verbrauchen.

Als mein Gewicht irgendwann unter 100 Kilo war, fing ich langsam an mit Walken, was ich dann nach und nach zu normalen Joggen steigerte. Bei gleichem Zeitaufwand kann man hier viel mehr Kalorien verbrauchen als mit Rad fahren. Der Laufsport macht mir momentan immer noch Spaß und ich versuche, 2-3 pro Woche laufen zu gehen.

Auch meine sportlichen Aktivitäten tracke ich mit einer App. Nachdem ich mehrere ausprobiert hatte, bin ich bei Runkeeper hängengeblieben. Die App war mir am “sympathischsten”, vor allem hat auch die kostenlose Basisversion alles, was ich brauche.

Der Kalorienverbrauch synchronisiert sich automatisch mit Lifesum, was natürlich sehr praktisch ist.

Runkeeper – GPS-Lauf-Tracker
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3 – Geduld und Disziplin

Das ist sicher der wichtigste Punkt. Die anderen beiden Punkte bringen nichts, wenn man sie nicht konsequent durchzieht, bis man das Ziel erreicht hat.

Allerdings ist das auch das schwierigste. Das Abnehmen geht langsam voran, wenn man 0.7 bis 1 Kilo pro Woche schafft, ist das schon sehr gut. Aber man muss es halt durchziehen.

Ich habe meine Ernährung nicht komplett umgestellt, ich esse nach wie vor ab und zu Pizza, Döner oder Burger, ich trinke ab und zu mal ein paar Bier und esse auch Kuchen oder Torte.

Allerdings nicht mehr in dem Maß wie früher. Vor allem Süßigkeiten, Bier und Fastfood habe ich extrem reduziert.

Ab und zu sollte man sich aber auch etwas gönnen. Die allgemeine Empfehlung ist ja, einmal pro Woche einen “Cheat Day” einzulegen, also einen Tag, an dem man nicht drauf achtet, was und wieviel man isst. Das habe ich auch so gehalten. An einem in der Woche Tag ist es mir egal, was ich esse. Es ist allerdings interessant, dass die Menge dessen, was ich überhaupt essen kann, ohne zu platzen, immer geringer wurde.

Fazit

Für mich hat das Abnehmen mit diesen 3 Punkte funktioniert. Ich habe meine Ernährung nicht komplett umgestellt, esse, worauf ich Lust habe und treibe ein wenig Sport. Alles in allem nichts schlimmes. Das “Geheimnis” für mich war einfach das Kaloriendefizit.

Jetzt geht es darum, das Gewicht zu halten, was nicht unbedingt sehr viel einfacher als abnehmen ist. Ich habe mir vorgenommen, auf jeden Fall unter 90 Kilo zu bleiben. Bis 87 ist alles im grünen Bereich, 88-89 ist gelb, drüber ist rot. Allerdings war ich bisher noch nicht im roten Bereich. Ich hoffe, es bleibt so 😉

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Der Autor

Ich arbeite als Web Entwickler. In diesem Blog schreibe ich ab und zu über alles mögliche.

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