Training zu Hause – stärker raus aus der Krise als rein

Mein letzter Blogartikel hier ist schon einige Wochen her. Und damals sah unsere Welt noch komplett anders aus. Doch inzwischen hat ein kleiner Virus die ganze Welt fest im Griff (auch wenn manche Vollpfosten das immer noch nicht kapiert haben).

Vor wenigen Wochen konnte sich eigentlich noch keiner hier vorstellen, was wir alle jetzt gerade erleben und wohl leider noch erleben werden. Vor allem, wenn man bedenkt, welche enormen Fortschritte auch in der Medizin in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden. Aber Viren haben wir tatsächlich immer noch nicht wirklich im Griff. Es scheint so, als ob diese kleinen Mistviecher uns Menschen immer einen Schritt voraus sind.

Jetzt bleibt uns nichts anderes übrig, als uns mit der Situation zu arrangieren und zu versuchen, irgendwie das beste daraus zu machen.

Für meine Familie und mich bedeutet das, so viel wie möglich zu Hause bleiben. Für mich persönlich ist das glücklicherweise nicht ganz so schwierig, da ich schon seit Jahren fast ausschließlich im Home Office arbeite und sowieso eigentlich nicht so gerne unter vielen Menschen bin.

Aber beim Sport sieht es anders aus. Rad fahren und Laufen gehen tue ich immer noch, das mache ich schließlich alleine und ich habe dabei in der Regel auch keinerlei Kontakt zu anderen Menschen.

Aber mit dem Krafttraining sieht es jetzt anders aus, nachdem alle Fitnessstudios geschlossen haben. Dabei lief es bei mir gerade wieder richtig gut, nachdem ich krankheitsbedingt ca. 4 Wochen pausieren musste. Und dann kam dieser kleine, fiese Virus.

Aber auch hier versuche ich jetzt, das beste daraus zu machen. Zum Glück bin ich einigermaßen gut ausgestattet. Ich habe seit ein paar Jahren eine kleine, verstellbare Trainingsbank sowie 2 Paar Hanteln, dabei eines mit verschiedenen Gewichten.

Mein "mobiles" Home-Gym in der Garage
Mein “mobiles” Home-Gym in der Garage. Ja, ich muss unbedingt bald das Laub rausfegen 😉

Das alles habe ich heute reaktiviert. Aus Platzgründen ist die einzige Option unsere Garage. Da wir seit einigen Jahren kein Auto mehr haben, stehen dort unsere Fahrräder und unser Motorroller. Aber wenn ich die Fahrräder zur Seite schiebe, habe ich genügend Platz für die Trainingsbank und kann bequem trainieren.

Ich habe mir einen Ganzkörper-Trainingsplan mit Kurzhanteln zusammengestellt und versuche, die wichtigsten Muskelgruppen zu treffen. Und kommende Woche kommt noch ein neues Hantelsystem dazu, mit dem das Training dann noch effektiver werden wird, da das “Umschrauben” der Gewichtsscheiben bei meinen klassischen Kurzhanteln dann wegfällt.

Da ich, wie beim Kiesertraining auch, nach dem HIT-Prinzip trainiere, brauche ich auch gar nicht so schwere Gewichte. Durch die extrem langsame Ausführung der Übungen hat man auch so einen sehr guten Trainingseffekt und das Training ist auch in 40-45 Minuten beendet.

Jetzt muss ich die nächsten Tage nur noch die passenden Gewichte für jede Übung finden, um möglichst effektiv zu trainieren.

Zusätzlich werde auch weiterhin 2-3 x / Woche zum Laufen gehen, wenn es irgendwie möglich ist. Und für beschissenes Wetter habe ich auch noch einen Heimtrainer.

Kurz gesagt: ich habe vor, aus dieser Corona-Krise stärker rauszukommen, als ich reingegangen bin. Sowohl körperlich als auch psychisch. Ich will mich von diesem Mist nicht unterkriegen lassen!

Wie sieht es bei euch aus? Macht ihr weiter Sport? Wie kompensiert ihr das fehlende Fitnessstudio? Über eure Erfahrungen würde ich mich freuen!

Veröffentlicht von Wolfgang

Familienvater, Web Developer, TYPO3-Freak, FC Bayern München-Fan und -Mitglied.

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