Intervallfasten, Lauf- und Krafttraining

Je älter man wird, desto schwerer wird es auch, gegen überflüssige Pfunde anzukämpfen bzw. überhaupt seine körperliche Form zu verbessern. Es geht, aber es ist mit Ende 40 deutlich schwieriger als mit Anfang 20.

Bei mir kommt hinzu, dass ich viele Jahre lang überhaupt keinen Sport gemacht habe. Ich war ein richtiger Sportmuffel. Schwitzen, igitt, das wollte ich nicht. Zwar habe ich immer wieder mal verschiedene Sportarten angefangen, habe das aber nie wirklich lange durchgehalten.

Auch auf meine Ernährung habe ich nicht wirklich geachtet. Das führte natürlich zu Übergewicht, von dem ich aber irgendwann die Schnauze voll hatte.

2016 habe ich dann aktiv angefangen, abzunehmen und auch regelmäßig Sport zu treiben. Bis vor ein paar Monaten aber nur Laufen, mit dem Ziel, Kalorien zu verbrennen.

Im Winter ist das, zumindest für mich, ein wenig schwieriger.

Ich habe festgestellt, dass für mich bei diesen Temperaturen kleine Laufrunden irgendwo zwischen 3-4 km am besten sind. Da ich beim Laufen ziemlich stark schwitze, ist bei längeren Runden irgendwann meine Kleidung relativ durchgeschwitzt, obwohl ich natürlich mit mehreren Kleidungsschichten arbeite. Dann kühle ich aus und bin hinterher erkältet. Ist mir in diesem Winter bereits 2 mal passiert.

Also laufe ich kleinere Runden, hauptsächlich, um die Form zu halten.

Außerdem habe ich meine Ernährung- und Trainingsmethoden ein wenig umgestellt.

Seit ca. 4 Wochen mache ich Intervallfasten in der 16:8-Methode (16 Std./Tag fasten, 8 Std./Tag normal essen). Das funktioniert gut, ich habe in diesen 4 Wochen bereits 3 kg abgenommen (trotz Feiertagen und Geburtstagen).

Meinen Sport habe ich ebenfalls umgestellt. Ich gehe nur noch 1-2 mal/Woche laufen, aber dafür 2-3 mal/Woche ins Fitnessstudio. Ich gehe zum Kiesertraining, dort wird nach der HIT-Methode trainiert. Und nachdem ich mich auch mal mit den Prinzipien dieser Trainingsmethode beschäftigt habe und dementsprechend trainiere, spüre ich auch erste kleine Fortschritte.

Zudem habe ich festgestellt, dass es für mich effektiver ist, morgens bzw. Vormittags zu trainieren, also noch in meinem Fastenintervall. Leider komme ich dazu fast nur am Wochenende, denn unter der Woche morgens ins Fitnessstudio ist zeitlich leider zu knapp. Obwohl man mit der HIT-Methode ja nur ca. 30 Minuten trainiert.

Na ja, mal schauen, wie sich das in den nächsten Monaten entwickelt. 😉

Veröffentlicht von Wolfgang

Familienvater, Web Developer, TYPO3-Freak, FC Bayern München-Fan und -Mitglied.

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